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Flüchtlinge in Solingen

Flüchtlinge in Solingen

In Solingen leben derzeit rund 2700 Flüchtlinge. Rund 1800 wurden der Stadt während der letzten Monate vom Land zugewiesen. Ihre Asylverfahren laufen und sie werden voraussichtlich länger oder dauerhaft bleiben. Weitere rund 900 Flüchtlinge sind nach einem abgeschlossenen Asylverfahren aufenthaltsberechtigt.

Insgesamt stammen die Flüchtlinge aus ca. 60 Ländern, überwiegend aus Staaten des ehemaligen Jugoslawien. Die zweitgrößte Gruppe bilden Flüchtlinge aus Syrien. Zwei Drittel sind älter als 18 Jahre, fast ein Drittel sind Kinder unter dreizehn Jahren.

Die nächste Informationsveranstaltung für Bürgerinnen und Bürger:


Donnerstag, 2. Juni, 19 Uhr
Kantine des Verwaltungsgebäudes Bonner Straße 100
(Thema: Flüchtlingsunterkunft Südstraße)

Wohnraum für Flüchtlinge.

Um die in Solingen lebendenden Flüchtlinge so schnell wie möglich aus Massenunterkünften wie Turnhallen herausholen und in menschenwürdigen Wohnungen unterbringen zu können, verfolgt die Stadt Solingen ein mehrstufiges Konzept:

Kurzfristig mietet sie Wohnungen an oder fördert Umbauten in Privathäusern. Langfristig setzt sie auf mehr Sozialen Wohnungsbau. Die Lücke zwischen Sofortmaßnahmen und dauerhaften Lösungen füllt sie mit den "Modulbauten in Holtzafelbauweise". Diese Bauwerke bieten bis zu 100 Menschen Platz in 21 Wohnungen. Sie können innerhalb weniger Monate bezugsfertig aufgebaut werden und halten viele Jahre.

Abgestimmt wurden die Projekte in Sitzungen des Finanzausschusses im Dezember und des Ausschusses für Stadtentwicklung, Umwelt, Klimaschutz und Mobilität (ASUKUM) am 21. Januar. Von zwölf möglichen Standorten, die zügig auf Grundstücken der Stadt realisiert werden können, bestätigten die Kommunalpolitier zunächst nur die beiden ersten: Jaspersstraße in Solingen-Wald und Zietenstraße in der Südstadt. Hier wird jeweils ein Holzhaus entstehen. Die Vorbereitung des Baugrundes hat begonnen.

Info: Vorlage Stadtentwicklungssausschuss vom 21.1.16.

Am 11. Februar hat der ASUKUM über die Standorte für die Holzhäuser 3 und 4 beraten, aber noch keine Entscheidung getroffen: Die Verwaltung hatte die Standorte Schwabenstraße in Mitte und Neuenkamper Straße in Höhscheid vorgeschlagen. Die Schwabenstraße war bereits in der Januarsitzung bekannt; die Neuenkamper Straße kam neu in die Beratung. Sie ersetzte den Vorschlag "Landwehrstraße", der abgelegener ist und baurechtlich komplizierter. Da die Kommunalpolitik jedoch noch erheblichen Informationsbedarf sah, wurde die Beratung unterbrochen. abgeschlossen werden.

Info: Vorlage Stadtentwicklungsausschuss am 11.2.16

Die politische Diskussion wurde am Montag, 29. Februar, im Stadtentwicklungssausschuss fortgesetzt: Mehrheitlich beschloss der Ausschuss, die Gebäude an den Standorten Neuenkamper Straße und Nibelungenstraße (Gräfrath) zu errichten. In nichtöffentlicher Sitzung gab im Anschluss der Finanzausschuss grünes Licht für den Ankauf der beiden zusätzlichen Holzhäuser.

Info: Tagesordnung

 

Foto eines Musterhauses in Münster

Beispiel eines Wohnhauses in Holztafelbauweise in Münster

 




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