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Die Eheleute-Carl-Ruß-Stiftung

Die Eheleute-Carl-Ruß-Stiftung

Stiftungszweck

Zweck der Stiftung ist die

Förderung talentierter, aber bedürftiger Schülerinnen und Schüler höherer Lehranstalten und junger, in der Berufsausbildung befindlicher Leute beiderlei Geschlechts

Voraussetzungen für eine Förderung durch die Eheleute-Carl-Ruß-Stiftung

  • Begabung
    Antragstellerinnen oder Antragsteller müssen eine besondere Begabung, d. h. mindestens überdurchschnittliche schulische Leistungen nachweisen. Von Studierenden werden ab dem dritten Semester Leistungsnachweise mit überdurchschnittlichen Noten erwartet.
  • Förderungswürdigkeit
    Antragstellerinnen oder Antragsteller können im Einzelfall als förderungswürdig anerkannt werden, wenn sie begabt und mit Wohnung in Solingen gemeldet sowie bedürftig im Sinne der Satzung sind.
  • Bedürftigkeit
    Als bedürftig können Antragstellerinnen oder Antragsteller berücksichtigt werden, wenn die ihnen zur Verfügung stehenden finanziellen Mittel unter Berücksichtigung der jeweiligen Lebenssituation nicht ausreichen, um eine qualifizierte Ausbildung zu ermöglichen.


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Höhe der Förderung

Die Förderung ist ganz auf den Einzelfall abgestellt. Das Vorliegen der Voraussetzungen wird individuell festgestellt und die Höhe der finanziellen Unterstützung den persönlichen Verhältnissen angepasst. Es können sowohl einmalige Beträge als Zuwendung, wie auch monatliche Beiträge über einen längeren Zeitraum (in der Regel ein Jahr) zuerkannt werden.

Resonanz der Stiftung

Durch die Eheleute-Carl-Ruß-Stiftung haben allein in den letzten zwanzig Jahren ihres Bestehens etwa 130 Stipendiatinnen und Stipendiaten eine Förderung erfahren. Unter ihnen finden sich eine Vielzahl heute erfolgreich in künstlerischen und wirtschaftlichen Bereichen sowie im öffentlichen Dienst tätiger Menschen.

Der Stifter

Johannes Carl Maria Ruß, der zu Ehren seiner Eltern die Eheleute-Carl-Ruß-Stiftung am 21.04.1905 ins Leben rief, wurde am 22.11.1838 in der damals noch selbstständigen Stadt Wald geboren. Sein Vater Carl Ruß war ein geachteter Pädagoge an der evangelischen Schule in Wald. In Anbetracht der damaligen Armut des Lehrerdaseins konnte er seinem Sohn ein erträumtes Studium nicht finanzieren. Dennoch schaffte Johannes Carl Maria Ruß mit Begabung und Fleiß einen glanzvollen Aufstieg. Er arbeitete als Kaufmann und trat mit 22 Jahren in die weltbekannte Schweizer Schokoladenfirma Suchard ein, heiratete die Tochter seines Chefs und übernahm auf dem Höhepunkt seiner Karriere als alleiniger Inhaber das ganze Werk. Trotz seines äußeren geschäftlichen Erfolges hat er seine Heimatstadt Solingen nicht aus den Augen verloren. So stellte er beispielsweise 1904 anläßlich der Einweihung des damaligen Ohligser-Walder-Real-Gymnasiums für die Lehrer-Carl-Ruß-Stiftung, aufgelöst 1924, und für die heute noch bedeutende Eheleute-Carl-Ruß-Stiftung 1905 Kapital in beachtlicher Höhe zur Verfügung. Es schlossen sich Ehrungen und Auszeichnungen an. Unter anderem wurde dem Geheimen Kommerzienrat Carl Ruß-Suchard in Anerkennung seiner großen Verdienste um die Stadt Wald am 29.05.1908 das Ehrenbürgerrecht verliehen. Er starb in Neuchâtel/ Schweiz am 12.02.1925.

Kontakt

Weitere Informationen und Antragsvordrucke erhalten Sie bei der Geschäftsstelle

Eheleute-Carl-Ruß-Stiftung
Stadtdienst Schulverwaltung
Bonner Straße 100
- Zimmer E 09 -
42697 Solingen
Fon: 0212/290 6306
Fax: 0212/290 6391
schulverwaltung@solingen.de

 

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